Flutkatastrophe in Deutschland
Oikocredit Westdeutscher Förderkreis e.V. Newsletter
Juli 2021

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die Flutkatastrophe in Deutschland und ihre verheerenden Folgen hat uns zutiefst erschüttert. Unser Mitgefühl gilt all jenen, die in den letzten Wochen Menschen verloren haben, die vor den Trümmern ihrer Existenz stehen, die weiteren Gefahren ausgesetzt sind und denen es momentan an so vielem fehlt, was sie für ihr Leben brauchen. Die betroffenen Regionen gehören zum Einzugsbereich unseres Förderkreises. Mitgliedern, die direkt oder mittelbar betroffen sind, möchten wir schnell und unbürokratisch helfen. Wenn Sie Unterlagen über Ihre Anteile verloren haben und Ersatz brauchen, wenn Sie eine rasche Auszahlung von Anteilen benötigen oder wir Sie auf andere Weise unterstützen können, melden Sie sich doch bitte in unserem Büro. Falls Sie als Leser*in unseres Newsletters von der Flutkatastrophe nicht betroffen sind und helfen wollen, bitten wir Sie, dafür die bereits bestehenden Hilfsaktionen der jeweiligen Landkreise, der großen Hilfswerke oder der Evangelischen Kirche im Rheinland zu unterstützen.

Aus der Zusammenarbeit mit unseren Partnern weltweit müssen wir immer wieder erleben, was die Auswirkungen der Klimakrise für Mensch und Natur bedeuten. Zunehmende Wirbelstürme, Erdbeben, Überschwemmungen oder Dürrekatastrophen haben Länder in Afrika, Asien und Lateinamerika getroffen, in denen die Genossenschaft tätig ist. In besonders gefährdeten Gebieten wie in den Philippinen oder auch in Ecuador setzt Oikocredit seit vielen Jahren das eigens dafür entwickelte „Disaster Risk Reduction Management“-Programm (DRRM-Programm) ein, um die Partnerorganisationen und ihre Kund*innen zu schützen und sie in die Lage zu versetzen, ihre Infrastruktur möglichst rasch wieder aufzubauen. Denn gerade nach einer Katastrophe wird schnelle Hilfe benötigt. Dazu beizutragen und gemeinsam mit ihren Partnern darauf hinzuarbeiten, dass die UN-Nachhaltigkeitsziele erreicht werden, ist eine der Aufgaben, die Oikocredit sich gestellt hat. 

Mit diesem Newsletter informieren wir Sie über einen Personalwechsel innerhalb der Geschäftsführung von Oikocredit International: Thos Gieskes wird das Unternehmen zum 1. Oktober verlassen, Mirjam 't Lam, bislang Direktorin für Finanzen und Risikomanagement übernimmt als Interimsgeschäftsführerin zusätzlich seine Aufgaben. Mehr dazu weiter unten.

Mit den besten Wünschen und herzlichen Grüßen,

Karen Zwissler
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing

 

 

Interview Thos Gieskes

Zum 1. Oktober verlässt Oikocredit-Geschäftsführer Thos Gieskes das Unternehmen. In einem Gespräch blickt er auf das vergangene Jahr zurück und spricht über die aktuellen Entwicklungen in der Genossenschaft. Eng damit verbunden ist die neue Strategie für 2022 - 2026. Sie soll vor allem die internen Fähigkeiten und Kompetenzen stärken, damit wir unseren Partnern und Anleger*innen noch besser dienen können. Zum Interview geht's hier.

 

Zwei Frauen in OI-Geschäftsführung

Mirjam 't Lam, derzeit Direktorin für Finanzen und Risikomanagement, wird zur Interimsgeschäftsführerin von Oikocredit International ernannt, und Wilma Straatman, derzeit Interims-Global-HR-Managerin, übernimmt die Position der Interimsdirektorin für Personal und Wandel.

Die Ernennungen erfolgen vor dem Hintergrund der Bekanntgabe des Ausscheidens des Geschäftsführers Thos Gieskes zum 1. Oktober und der Direktorin für Personal und Wandel Petra Lens zum 1. September dieses Jahres.

Lesen Sie hier die Meldung.

 

Neue Partnerorganisation Fin'elle

Mehr als 9.000 Kundinnen hat die Mikrofinanzinstitution Fin'Elle in Côte d’Ivoire. Es sind Frauen, die kleine und mittlere Unternehmen führen: Modemacherinnen, Landwirtinnen, Verkäuferinnen und viele mehr. Oikocredit fördert Frauen und hat deshalb einen Kredit von 2,3 Millionen Euro an Fin'Elle vergeben. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem innovativen Unternehmen!

 
© Ökologische Tierzucht gGmbH

Podcast FAIR: Verrückte Hühner

Inga Günther ist die Macherin der Ökologische Tierzucht gGmbH (ÖTZ). Ihre Idee ist ein Paradigmenwechsel: Weg vom industriellen Zuchthuhn - hin zum Öko-Huhn der Zukunft. Ihre Hühner sollen sich beispielsweise wieder selber vermehren können und mit ihren Brüdern und Geschwistern aufwachsen. Ein Projekt voller Herausforderungen. Hier geht's zum Podcast.

 

Termine

 
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